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Antibiotika-Einnahme bei Kindern erhöht das Allergierisiko

Baby hat laufende Nase, Husten, Fieber, Halsschmerzen... Häufige kleine Beschwerden, die den Eltern das Leben schwer machen können! Nach dem Arztbesuch kann man mit einer Verschreibung für die scheinbare Wunderlösung in der Apotheke stehen: Antibiotika.

Nun besagt aber eine in den USA durchgeführte Studie, dass eine Antibiotika-Einnahme während des ersten Lebensjahres das Risiko einer Nahrungsmittelallergie erhöht.

Forscher verglichen die Antibiotika-Verschreibungen bei Kindern mit oder ohne Nahrungsmittelallergien und konnten beobachten, dass allergische Kinder in ihrem ersten Lebensjahr mehr Antibiotika eingenommen hatten als Nicht-Allergiker.

In der Tat beeinflusst die häufige Antibiotika-Verabreichung das Darm-Mikrobiom, welchem eine wichtige Aufgabe bei der Entwicklung des Immunsystems und der Nahrungsverträglichkeit zukommt.1

Eine Nahrungsmittelallergie entspricht einer Reihe anormaler Immunreaktionen von Haut, Verdauung usw., im Anschluss an den Verzehr eines bestimmten Lebensmittels2. Wenn sich die Nahrungsverträglichkeit normal entwickelt, wird die Immunreaktion reguliert und es entsteht keine Nahrungsmittelallergie.

Man sollte somit bedenken, dass Antibiotika nicht zum blinden Reflex werden sollten!

Am 22 Mai online gestellt