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Warum mit Antibiotika auch Probiotika verabreicht werden sollten

Antibiotika sind manchmal unentbehrlich, um eine Bakterieninfektion zu behandeln. Sie können jedoch unser "Mikrobiom" angreifen und Durchfall hervorrufen. Die Einnahme von Probiotika hat sich bei Antibiotika-Behandlungen als wertvoll erwiesen, um Darmbeschwerden einzuschränken.

Bakterien: nützlich oder krankheitserregend? 

Bakterien sind einzellige Organismen (winzige, aus einer einzigen Zelle bestehende Lebewesen), die überall vorhanden sind: im Körper, in der Luft, im Wasser... Einige sind für den Körper nützlich, insbesondere die im Darm vorhandenen und das "Darm-Mikrobiom" bildenden Bakterien. Andere können Krankheiten verursachen (bestimmte Mittelohr- oder Mandelentzündungen, Blasenentzündungen, Hautabszesse usw.).

Auswirkungen von Antibiotika auf das Mikrobiom

Der Arzt kann eine Antibiotikabehandlung verschreiben, um eine Infektion zu stoppen. 
Manche Antibiotika wirken gezielt gegen eine bestimmte Bakterienart, es handelt sich um Antibiotika mit "schmalem Wirkungsspektrum". Andere sind "Breitbandantibiotika": Sie bekämpfen eine grosse Anzahl von Bakterien.
Die Einnahme von Breitbandspektrum-Antibiotika oder einer Kombination mehrerer Antibiotika zerstört nützliche Bakterien und bringt das Darm-Mikrobiom aus dem Gleichgewicht. Diese Dysbiose (Unausgewogenheit im Darm-Mikrobiom) kann Durchfall verursachen. Bis zu 49 % der mit Antibiotika behandelten Patienten1 leiden unter Durchfall. Sie treten oft einige Tage nach Beginn der Antibiotikabehandlung auf, können sich aber auch bis zu 6 Wochen nach dem Ende bemerkbar machen. 

Probiotika: bei der Antibiotikabehandlung unentbehrlich 

Um dem Mikrobiom dabei zu helfen, die von den Antibiotika hervorgerufenen Veränderungen zu verkraften und sein Gleichgewicht wiederherzustellen, ist es möglich, während der Antibiotikabehandlung, Probiotika zu verabreichen. 
Vom Beginn der Behandlung an eingenommene Probiotika haben sich zur Vorbeugung von Antibiotika-assoziiertem Durchfall als wirksam erwiesen:

  • Klinische Studien haben den Nutzen von Probiotika zur Vorbeugung von Antibiotika-assoziiertem Durchfall und bei Infektionen mit Clostridium difficile aufgezeigt4.
  • Eine Nahrungsergänzung mit Probiotika (vom Stamm Lactobacillus GG) hat einen positiven Einfluss auf die Symptome von Infektionen mit Helicobacter pylori und die globale Verträglichkeit der Behandlung5 (Minderung der Durchfälle(Minderung der Durchfälle bei Einnahme von Antibiotika in Verbindung mit Protonenpumpenhemmern).

Bei Antibiotika-assoziiertem Durchfall werden vor allem Probiotika vom Stamm Lactobacillus GG empfohlen6. Um die Eigenschaften des Mikrobioms zu verstärken, kann die Dauer der Probiotika-Einnahme länger sein als die der Antibiotikabehandlung.

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