Traditionelle Verwendung
Der Name der Pflanze stammt von den Guarani, einem Indianervolk im Amazonasgebiet, welches Guarana während Hungersnöten zu sich nahm, um die Entbehrungen besser zu ertragen. Die Indianer erkannten als erste ihre gesamten physiologischen und therapeutischen Wirkungen.
Seit seiner Entdeckung im 19. Jh. wurde Guarana aufgrund seiner stimulierenden Eigenschaften sehr beliebt und ist auch heute noch in vielen Energiegetränken enthalten.
Botanik
Diese strauchartige Kletterpflanze stammt ursprünglich aus Brasilien bzw. dem Amazonasgebiet und kann bis zu 2 oder 3 Meter Höhe erreichen. Die Palette der Fruchtfarben erstreckt sich von dunkelrot bis orange oder gelb. Die Früchte sind halb geöffnet und man sieht 1 bis 3 dunkelbraune Samenkörner.
Eigenschaften
Guaranasamen sind körperliche und intellektuelle Stimulanzien1; 2, die ebenfalls das Sättigungsgefühl regulieren3.
Guarana wird auch traditionell als Hilfsmittel bei Schlankheitsdiäten4 (lipolytische Wirkung des Koffeins) und für seinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel eingesetzt5.
Indikationen
- Verbesserung der körperlichen und intellektuellen Leistungsfähigkeit
- Stimulierung des Gedächtnisses
- Begleitung bei Gewichtsabnahme (Sättigungsgefühl, Blutzuckerspiegel, Lipolyse)
- Hypotonie
Mögliche Kombinationen
Guarana + Rosenwurz:
akute und punktuelle Müdigkeit (körperlich und/oder stressbedingt), Stress- und Hungermanagement bei Gewichtsabnahme.
Vorsichtsmassnahmen
Mangels Daten bei Kindern, schwangeren oder stillenden Frauen abgeraten. Kontraindiziert bei Personen mit Schlafstörungen, mit unbehandelten Herzrhythmusstörungen, gravierendem Bluthochdruck, mit Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüren, Hyperthyreoidismus und Allergien gegen die Seifenbaumgewächse.