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Industrielles Know-how und patentiertes Verfahren

Vor ca. 20 Jahren hat das Forschungslabor PiLeJe in Zusammenarbeit mit Pharmazeuten, Chemieingenieuren und promovierten Chemikern ein innovatives Extraktionsverfahren entwickelt, welches es ermöglicht, die gesamten Inhaltstoffe, die an der physiologischen Wirkung der ursprünglichen frischen Pflanze beteiligt sind, intakt zu erhalten

Zum Verständnis...

Die Qualität eines pflanzlichen Extraktes hängt von der Auswahl der ursprünglichen Frischpflanze (siehe Auswahlprozess der Frischpflanze - alles im Griff!) aber auch vom Extraktionsverfahren ab. Dieses umfasst die verschiedenen Etappen, die es ermöglichen werden, die gesamten Inhaltstoffe der Pflanze zu extrahieren, die für deren Wirkung erforderlich sind, ohne diese zu denaturieren.

Die Umsetzung dieses Extraktionsprotokolls ist für die Qualität des erhaltenen Extraktes ausschlaggebend.

PiLeJe stellt seine Pflanzenextrakte in Frankreich her

Der Extraktionsprozess und die Aufbereitung werden in Frankreich vollzogen, und zwar an GMP- und GDP-zertifizierten Produktionsstandorten, d. h. die „Gute Herstellerpraktiken“ und  „Gute Vertriebspraktiken“ gewährleisten.

Die Extraktion wird im Departement Ariège durchgeführt und die Herstellung der phytotherapeutischen Gesundheitspräparate geschieht in der Auvergne. Der Vertrieb ist in der Region Pays de la Loire angesiedelt.

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Die Schlüsseletappen des Extraktionsverfahrens von PiLeJe

Tiefgefrieren innerhalb von 24 Std

Sobald die Pflanze geerntet ist, wird sie innerhalb von 24 Std. tiefgefroren. Die Einhaltung dieser Frist ist ausschlaggebend, denn das Einfrieren blockiert die Abbauprozesse in der Pflanze und bewahrt somit ihre Eigenschaften. 

Die tiefgefrorene Pflanze kann nun zum französischen Extraktionsstandort von PiLeJe geschickt werden, der sich in der Ariège, in Lorp-Sentaraille befindet. Sofort nach Erhalt der Pflanzen werden verschiedene Prüfungen durchgeführt, um die Qualität der empfangenen Charge zu kontrollieren.

Die Kaltvermahlung

Die tiefgefrorene Pflanze wird in diesem Zustand in feine Partikel zermahlen. Diese sehr wichtige Etappe erhöht die Austauschfläche der Pflanze mit den Extraktionslösungsmitteln und vereinfacht bzw. potenziert den Auszug der Inhaltstoffe. 

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Die eigentliche Extraktion, eine patentierte Methode 

Das patentierte Extraktionsverfahren von PiLeJe besteht in einer Auswaschung mittels wässrig-alkoholischer Lösungen bei einer ansteigenden Alkoholkonzentration, um so allmählich die Inhaltstoffe der Pflanze je nach ihrer Affinität zu Wasser oder zu Alkohol zu extrahieren. 

Faktisch verwendet man zunächst Wasser und dann wässrig-alkoholische Lösungen verschiedener Konzentrationen, wodurch schrittweise eine maximale Menge an Inhaltstoffen aus der Pflanze gewonnen werden kann, je nachdem ob sie in Wasser oder in Alkohol löslich sind. 

Die Vakuumverdampfung des Alkohols

Die erhaltene Mischung von Pflanze + Wasser + Alkohol wird gesammelt. Der Alkohol wird bei niedriger Temperatur unter Vakuum verdampft. Dadurch vermeidet man ein Erhitzen der Lösung, das die pflanzlichen Inhaltstoffe ganz oder teilweise zerstören könnte. 

Der so erzielte alkoholfreie Extrakt der frischen Pflanze stellt die Grundlage der phytotherapeutischen Formulierungen von PiLeJe dar: 

  • Durch das Hinzufügen von Glyzerin pflanzlicher Herkunft erhält man die Rohstoffe, die zur Erstellung der Magistralrezepturen dienen, die von den Ärzten verschrieben werden.
  • Das Hinzufügen von biologisch zertifizierten Akazienfasern gestattet die Herstellung von Tabletten und Kapseln. Letztere sind biologisch zertifiziert. 
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Standardisierte Zusammensetzung und Konzentration  

Da alle Extraktionsschritte der Frischpflanze perfekt beschrieben, beherrscht und reproduzierbar sind, verfügt jede Dosierungseinheit eines phytotherapeutischen Präparats von PiLeJe über eine perfekt definierte und konstante Zusammensetzung bzw. Konzentration. 

Die Qualitätskontrollen 

Vor und während der Vermarktung der Produkte werden Qualitätskontrollen durchgeführt (mikrobiologische Analysen, Wirkstoffgehalt, Abwesenheit von Schadstoffen). Diese den geltenden Normen der guten Praktiken entsprechenden Kontrollen (Norm ISO 22000) gewährleisten die Rückverfolgbarkeit der Produkte und garantieren deren Sicherheit und dauerhafte Stabilität.

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