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Forschungen an Pflanzen und Extrakten

An jeder Pflanze und jedem vermarkteten pflanzlichen Extrakt werden von einem speziellen Pflanzenexperten-Team zahlreiche Analysen und Messungen durchgeführt.

Analytische Begutachtung 

Dieses Team besteht aus 15 Spezialisten (promovierte Wissenschaftler, Ingenieure, Pharmazeuten, Techniker), deren Aufgabe in der Konzeption und Entwicklung von zahlreichen Analysen besteht. Diese ermöglichen es, das phytochemische Profil der Pflanze, das Garant seiner Wirkung ist, zu überprüfen und dieses mit dem aus derselben Pflanze erhaltenen Extrakt zu vergleichen

Diese „analytische Begutachtung“ wird durch die Zusammenarbeit mit einigen öffentlichen bzw. privaten Forschungslaboren und die umfangreichen Investitionen in Spitzenanalyseverfahren ermöglicht (zum Beispiel Hochleistungschromatographie gekoppelt mit einer Massenspektrometrie). 

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Hightechausstattung

Die Chromatographie ist eine Methode zum Auftrennen von chemischen Substanzen einer Mischung. Die getrennten Substanzen werden als unterschiedliche Streifen verschiedener Farben abgebildet. 

Die Massenspektrometrie ermöglicht die Identifizierung und Quantifizierung der Inhaltstoffe einer Mischung.

Die mit der Massenspektrometrie gekoppelte Chromatographie ist ein kostspieliges Verfahren, aber sie gestattet es, gleichzeitig die Zusammensetzung und den mengenmässigen Anteil der Wirkstoffe zu analysieren.  

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Die Analysen der Frischpflanze

Dank der im Anbau zu verschiedenen Jahreszeiten gezogenen Proben kann man zum Beispiel die Wirkstoffgehalte der Pflanzen vergleichen. 
Durch das Messen der Konzentration von Rosmarinsäure war es zum Beispiel möglich, den am besten geeigneten Erntezeitpunkt für Melissenblätter und die richtige Schnitthöhe bei dem Nachwuchs zu bestimmen.

Analysen des Extraktes

Dank leistungsfähiger Geräte ist es möglich, die Inhaltstoffe eines Extraktes perfekt zu beschreiben und quantitativ zu bestimmen. Anders gesagt, man erstellt sozusagen den „globalen „phytochemischen Fingerabdruck“

Das Ziel besteht insbesondere darin, sich zu vergewissern, dass der Extrakt ein molekulares Profil aufweist, das heisst eine chemische Zusammensetzung, die der ursprünglichen Pflanze so ähnlich wie möglich ist.

Dies ist nötig, damit man die bestmögliche Wirksamkeit des Extraktes garantieren kann, die der geernteten Frischpflanze so ähnlich wie möglich sein sollte.

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Im Allgemeinen zeigt die phytochemische Begutachtung, dass das patentierte Extraktionsverfahren von PiLeJe zu einem breiteren molekularen Profil als bei einer einmaligen wässrig-alkoholischen Extraktion führt, was ein Zeichen für eine grössere Vielfalt und eine höhere Konzentration an Inhaltstoffen ist

Der phytochemische Fingerabdruck des Extrakts von Zypressennuss

Die Zypressennuss (die Nuss ist die Frucht der Zypresse) wird im Allgemeinen wegen ihrer venotonischen Wirkung, die die Venendurchblutung fördert, als Pulver oder als ätherisches Öl verwendet. 
Die chromatographischen Untersuchungen des von PiLeJe verwendeten Extrakts der Zypressennuss zeigen bei einigen Inhaltstoffen eine deutlich erhöhte Konzentration im Vergleich zur ursprünglichen Pflanze.

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Die phytochemische Analyse ist ebenfalls aufschlussreich, wenn man zum Beispiel die Qualität von zwei Extrakten der gleichen Pflanze vergleichen will, die von zwei verschiedenen Anbauern stammen. So könnte es gegebenenfalls denkbar sein, bei einem geringeren Ertrag einer der beiden Extrakte anzuregen, die Anbaubedingungen zu verändern. 

Die klinische Forschung

Das Forschungsteam von PiLeJe untersucht täglich die erzeugten Extrakte, in Zusammenarbeit mit Ärzten oder Pharmazeuten und mit einigen unabhängigen öffentlichen bzw. privaten Forschungseinrichtungen (INSERM = Nationales Institut für Gesundheit und medizinische Forschung; INRA = Nationales Institut für Agrarforschung; Universitäten).
So werden jedes Jahr zahlreiche wissenschaftlichen Studien durchgeführt: Es handelt sich insbesondere um In-vivo-Untersuchungen (an Tieren, man nennt das auch vorklinische Studien) und um klinische Beobachtungsstudien in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Allgemeinmedizinern. Manche Studien führen zu Veröffentlichungen in international anerkannten Fachzeitschriften.

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