fbpx PiLeJe| Depressionen: Was können Probiotika bringen? Direkt zum Inhalt

Die „Psychobiotika“

Manche probiotischen Bakterien sind in der Lage, im Gehirn als Neurotransmitter dienende Substanzen zu erzeugen und abzusondern. Eine Zeitschrift hat kürzlich Ergebnisse bezüglich des „Psychobiotika“-Konzepts zusammengestellt. Darunter versteht man die Verwendung von probiotischen Stämmen bei der Behandlung psychiatrischer Störungen oder Erkrankungen. Manche Stämme von Lactobacillus und Bifidobacterium erzeugen zum Beispiel y-Aminobuttersäure (GABA), einen der häufigsten hemmenden Neurotransmitter, dessen Anomalien sich auf Phänomene wie Angstgefühle und Depressionen auswirken. Bei der Ratte führte die Aufnahme von Bifidobacterium infantis zu einem erhöhten Serumspiegel an Tryptophan, eine Vorstufe des Serotonins, welches bei der Stimmungsregulierung stark beteiligt ist.

Eine vielversprechende therapeutische Strategie bei Depressionen

Es wurde auch berichtet, dass andere Bakterienstämme in der Lage sind, Adrenalin, Serotonin oder Dopamin zu produzieren. Und schliesslich zeigte eine am Menschen durchgeführte Studie, dass die 30-tägige Einnahme einer Kombination von Probiotika das Stressniveau senkte.

Somit könnten Probiotika eine neue, vielversprechende therapeutische Strategie bei Depressionen und Stress darstellen.

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